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Johanna Rathkamp

@Johanna_Rathkamp@mastodon.de
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Sprecherin der Linksjugend ['solid] Norden
Demokratische Sozialistin 🚩
Für ein rotes Ostfriesland! ✊

life is short but i'm shorter
live laugh lobotomy

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Joined January 28, 2026
Beigetreten:
28.01.2026
Instagram::
https://www.instagram.com/johanna_rathkamp
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Johanna_Rathkamp
Johanna Rathkamp
@Johanna_Rathkamp@mastodon.de

Sprecherin der Linksjugend ['solid] Norden Demokratische Sozialistin 🚩 Für ein rotes Ostfriesland! ✊ life is short but i'm shorter live laugh lobotomy

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Johanna Rathkamp
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@Johanna_Rathkamp@mastodon.de

Sprecherin der Linksjugend ['solid] Norden Demokratische Sozialistin 🚩 Für ein rotes Ostfriesland! ✊ life is short but i'm shorter live laugh lobotomy

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@Johanna_Rathkamp@mastodon.de · 2d ago

Ich bin zu jung für Politik.

Ich bin zu jung für Politik.
Ich soll mich nicht einmischen.
Ich habe keine Ahnung.

Ich habe nie richtig gearbeitet.
Ich habe keinen Krieg erlebt.
Ich verstehe nichts von Wirtschaft.

Ich bin zu jung für Politik.

Aber ich bin nicht zu jung, um die Auswirkungen zu merken.

Ich bin nicht zu jung, um zu wenig bezahlt zu werden.
Ich bin nicht zu jung, um Angst zu haben, dass meine Generation in einen Zwangsdienst gedrückt wird.
Ich bin nicht zu jung, um keine vernünftige Gesundheitsversorgung zu bekommen.

Ich bin nicht zu jung, um beim Arzt zu sitzen und zu hören:
„Sind Sie schwanger?“
„Haben Sie Ihre Tage?“
„Liegt es vielleicht daran?“

Ich bin nicht zu jung, um zu hören, dass Krankheiten an Frauen nicht richtig erforscht sind.
Ich bin nicht zu jung, um mit Problemen nach Hause zu gehen, für die ich nichts kann,
aber die ich trotzdem alleine lösen soll.

Ich bin nicht zu jung, um keine Hilfe zu bekommen, wenn ich sie brauche.
Ich bin nicht zu jung, um zu merken, wie Gelder gestrichen werden, während ich versuche, irgendwie klarzukommen.

Ich bin nicht zu jung, um auf den Wohnungsmarkt zu schauen und mir zu denken:
Wie zur Hölle soll ich mir das jemals leisten?
Eine halbwegs bezahlbare Wohnung in einer halbwegs okayen Gegend ist inzwischen ein Traum.

Ich bin nicht zu jung, um keine einzige Frau in meinem Umfeld zu kennen, die nicht mindestens einmal sexuelle Übergriffe erlebt hat.

Ich bin nicht zu jung, um im Kindergarten zu hören:
„Er zieht dich an den Haaren? Der mag dich doch nur.“

Als wäre Gewalt Zuneigung.
Als wäre das normal.

Ich bin nicht zu jung, um Schuldgefühle zu haben mich bei meinem eigenen Übergriff nicht adequat gewehrt zu haben, und dass Therapeuten mir das vorwerfen.

Ich bin nicht zu jung, um Angst vor Kriegen zu haben, die von machtgeilen Männern geführt werden.
Ich bin nicht zu jung, um die Konsequenzen davon zu tragen.

Ich bin nicht zu jung, um meine Zukunft zu fürchten.
Und die Zukunft von Kindern, die ich vielleicht nie haben werde.

Kann ich mir Kinder überhaupt leisten?
Sollte ich sie in diese Welt setzen?
In diese Wirtschaft?
In diese politische Lage?
In diese Klimakrise?

Ich bin nicht zu jung, um Angst zu haben.

Nicht vor Einzelfällen.
Sondern vor dem, was gerade passiert.

Vor dem Rechtsruck.
Vor Neonazis, die wieder laut werden.
Vor Menschen, die im Bundestag sitzen und so tun, als wäre das normal.
Als wäre das die Mitte.

Ich bin zu jung für Politik.

Aber ich bin nicht zu jung, um mich zu fürchten.

Und genau deshalb bin ich nicht ruhig. Deshalb werde ich kämpfen. Deshalb bin ich nicht zu jung. Niemand von uns ist das.

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Johanna_Rathkamp
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@Johanna_Rathkamp@mastodon.de

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@Johanna_Rathkamp@mastodon.de · Feb 24, 2026

Für diese Fotos hat sich das ganze Drama in Hannover ja fast schon gelohnt!
@ErikUden@mastodon.de

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@Johanna_Rathkamp@mastodon.de · Feb 09, 2026

Ich wurde mitten in Hannover belästigt: Zehn Minuten draußen, sofort Anpöbeln, Beleidigungen, eine brennende Zigarette nach mir geschmissen und am Ende noch ein Hitlergruß?!

Das ist keine Provokation. Das ist kein Witz. Das ist nicht edgy. Das ist sexistische Gewalt von Faschos!

Hier das ganze Video zum Vorfall:
https://www.instagram.com/reel/DUiUiudDZ7r/

#antifaschismus #dielinke #sexismus #hannover

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@Johanna_Rathkamp@mastodon.de

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@Johanna_Rathkamp@mastodon.de · Feb 06, 2026

Hi, Ich bin Johanna, 21 Jahre alt, politisch aktiv, links – und aktuell Sprecherin der Linksjugend in einem kleinen 25.000 Einwohner Ort.

Ich engagiere mich politisch, weil ich absolut keine Lust mehr auf Politik habe die nur über Menschen spricht, die in ihr kleines perfektes Weltbild passen. Ich möchte über junge Menschen, queere Menschen, kranke Menschen und generell alle reden die sonst keine Stimmen haben!

Ich bin eine junge Frau in einer massiv männerdominierten Politik.
Ich bin bisexuell.
Ich bin psychisch und chronisch krank und weiß aus eigener Erfahrung wie kaputt und überlastet unser Gesundheitswesen ist – gerade auf dem Land.
Ich bin es deshalb gewohnt ständig an die Grenzen unseres Systems zu kommen und weiß das genau meine Perspektiven dort fehlen, wo die wichtigen Entscheidungen getroffen werden.

Ich weiß genau wie es ist von Ärzten nicht ernst genommen zu werden weil ich eine Frau und übergewichtig bin. Wenn Ärzte Symptome relativieren, psychologisieren oder schlicht ignorieren, weil es kaum Studien gibt, die Körper wie meinen überhaupt ernsthaft erforschen. Diese Erfahrungen prägen meine Politik mehr als jedes Theoriepapier.

Ich glaube nicht, dass Politik nur in Parlamenten passiert.
Ich glaube an Organisierung, an solidarische Strukturen, an Protest, und daran, dass Menschen mit echten Erfahrungen gehört werden – gerade die, die sonst aus Debatten rausfallen.

Ich bin kein alter, weißer Cis-Mann der eine große Plattform bekommt. Also nehme ich sie mir halt selbst.

Hier werde ich über politische Arbeit, Aktionen, Demos, Gedanken, Lernprozesse, Wut, Angst und Zweifel schreiben.
Nicht neutral. Nicht objektiv. Sondern ehrlich.

Also: buckle up, stay tuned, bleibt dran!

Schön #NeuHier zu sein!

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@Johanna_Rathkamp@mastodon.de · Feb 04, 2026
Was Homophobie über uns als Menschen aussagt

Wir Menschen sehen uns gerne als die intelligenteste und am weitesten entwickelte Spezies auf diesem Planeten. Wir erforschen das Universum, entwickeln komplexe Gesellschaften und versuchen, unsere Welt rational zu erklären.
Und doch gibt es etwas, das uns in einem sehr schlechten Licht erscheinen lässt: Homophobie.
Während gleichgeschlechtliches Verhalten in der Natur weit verbreitet ist, sind wir die einzige bekannte Art, die daraus ein Problem macht.

Der Mensch hat sich entschieden, Sexualität zu kategorisieren, zu bewerten und zu hierarchisieren. Wir erklären etwas für „natürlich“, wenn es unserer Norm entspricht, und für „unnatürlich“, wenn es davon abweicht – selbst dann, wenn die biologische Realität das Gegenteil beweist. Homophobie ist damit kein Ausdruck von Natur, sondern von Kultur. Sie ist erlernt, weitergegeben und gesellschaftlich verfestigt.

Ein Grund dafür liegt in unserem starken Bedürfnis nach Ordnung. Menschen schaffen Regeln, um die Welt überschaubar zu machen. Heterosexualität wurde über Jahrhunderte als einzige legitime Lebensweise dargestellt – gestützt durch Religion, Tradition und Machtstrukturen. Alles andere galt als Bedrohung dieses Systems. Homophobie dient dabei oft nicht der Moral, sondern der Kontrolle. Darüber wie Menschen lieben, leben, und sein dürfen.

Was sagt das über uns aus? Vor allem, dass Intelligenz nicht automatisch zu Empathie führt. Trotz wissenschaftlicher Erkenntnisse halten sich Vorurteile hartnäckig, weil sie emotional verankert sind. Homophobie entspringt häufig Angst – Angst vor dem Unbekannten, vor dem Verlust von Privilegien oder vor der eigenen Unsicherheit. Statt Vielfalt als Stärke zu begreifen, reagieren viele mit Ablehnung.

Paradoxerweise verhalten wir uns in diesem Punkt weniger „natürlich“ als andere Tiere. Während sie Vielfalt einfach existieren lassen, kämpfen wir mit ihr. Homophobie zeigt, dass der Mensch zwar fähig zu Vernunft ist, sich aber oft bewusst gegen sie entscheidet. Sie ist kein Zeichen von Stärke oder Ordnung, sondern ein Spiegel unserer Ängste – und unserer Unfähigkeit Unterschiedlichkeit als etwas Selbstverständliches zu akzeptieren.

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@Johanna_Rathkamp@mastodon.de · Jan 28, 2026
Toxische Maskulinität: Was wir weitergeben, wenn wir nichts hinterfragen

Toxische Maskulinität ist kein Schlagwort, das Männer angreift. Sie beschreibt ein System von Erwartungen, das ihnen von klein auf auferlegt wird.

„Männer weinen nicht“, „sei stark“, „zeig keine Schwäche“, „ein Mann muss sich durchsetzen“. Diese Sätze klingen harmlos, fast banal – und doch prägen sie Generationen.

Erziehung ist nie nur individuell, sie ist immer auch Weitergabe. Wenn ein Junge lernt, dass Gefühle Schwäche sind und Nähe eine Schwachstelle, dann trägt er diese Vorstellung nicht nur in sein eigenes Leben, sondern auch in die nächste Generation. Der Vater, der nie gelernt hat, über Emotionen zu sprechen, erzieht oft einen Sohn, der ebenfalls keinen Zugang zu seinen Gefühlen findet. Und dieser Sohn wird später wiederum Vater – oder Partner – in einem System, das emotionale Distanz als Normalität betrachtet.

So entsteht ein Kreislauf. Toxische Maskulinität reproduziert sich nicht weil sie „natürlich“ ist, sondern weil sie nie bewusst unterbrochen wird.

Besonders sichtbar wird das heute in dem was oft als „Male Loneliness Epidemic“ bezeichnet wird. Viele Männer erleben Einsamkeit, fehlende emotionale Nähe und soziale Isolation. Doch anstatt zu fragen, warum Männer kaum gelernt haben Beziehungen emotional zu pflegen, wird die Verantwortung häufig externalisiert – auf Frauen. Frauen seien zu anspruchsvoll geworden, zu unabhängig, zu wählerisch. Dabei ist die Realität eine andere: Frauen sind nicht mehr gezwungen Beziehungen einzugehen, um zu überleben. Sie brauchen keinen Mann mehr als wirtschaftliche oder gesellschaftliche Absicherung.

Das Problem ist nicht, dass Männer nun „etwas bieten müssen“. Das Problem ist, dass vielen nie beigebracht wurde, was sie jenseits von Stärke, Dominanz und Kontrolle überhaupt anbieten können: emotionale Präsenz, Kommunikation, Verletzlichkeit.

Die Auswirkungen dieser Dynamik treffen nicht nur Männer selbst, sondern auch Frauen. Frauen übernehmen in Beziehungen oft die emotionale Arbeit, gleichen Defizite aus, erklären, trösten, organisieren. Gleichzeitig erleben sie Gewalt, Abwertung oder emotionale Kälte als direkte Folge des Männlichkeitsbildes, das Nähe nie vorgesehen hat.

Toxische Maskulinität ist damit kein individuelles Versagen, sondern ein gesellschaftliches. Sie zeigt, wie sehr wir Erziehung nutzen, um Rollen zu konservieren – und wie hoch der Preis dafür ist. Solange wir Jungen beibringen, was sie nicht sein dürfen, statt ihnen zu zeigen, wer sie sein können, wird sich dieser Kreislauf weitervererben. An Söhne. An Töchter. Und an eine Gesellschaft, die sich dann wundert, warum Nähe so schwerfällt.

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